Windows 11 auf inkompatibler Hardware installieren oder upgraden

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Neuinstallation (Boot von Installationsmedium):

Hierbei gehen alle alten Daten, Programme und Einstellungen verloren!

Zuerst wird das Installationsmedium erstellt: https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=2156295

Windows 11 prüft vor einer Neuinstallation, ob die Hardware den Anforderungen von Microsoft genügt – hier geht es vor allem um das Trusted Platform Module (TPM), einen Sicherheitschip. Doch die Jungs und Mädels aus Redmond haben ein Hintertürchen gelassen:

Wenn die Installation mangelhafte Hardware meldet, geht man einen Schritt zurück und drückt Shift + F10 – ein Kommandozeilenfenster öffnet sich. Dort gibt man folgenden Befehl ein, um den TPM-Check abzuschalten:

REG ADD HKLM\SYSTEM\Setup\LabConfig /t REG_DWORD /d 1 /v BypassTPMCheck

Hier kann man weitere Parameter nachlesen, die ebenfalls abgeschaltet werden können (und für eine virtuelle Maschine, z. B. in VMWare Player, auch abgeschaltet werden müssen), Zitat:

  • BypassCPUCheck – for incompatible CPUs
  • BypassTPMCheck – without a TPM 2.0+ chip
  • BypassRAMCheck – to skip minimum RAM check
  • BypassSecureBootCheck – for Legacy BIOS devices (or UEFI firmware with Secure Boot disabled)
  • BypassStorageCheck – to minimal bypass system drive size check

In-Place-Upgrade (Start von setup.exe im laufenden Windows 10):

Wer sein laufendes Windows 10 ohne lästige Neuinstallation von Programmen und Einstellungen upgraden möchte, ist hier richtig.

Zuerst sollte unbedingt ein Backup des laufenden Systems angefertigt werden, z. B. mit Drive Snapshot.

Dieser Trick hat bisher überall funktioniert: CMD als Administrator ausführen und darin die setup.exe mit dem Parameter setup.exe /product server starten. Im Installationsdialog ist dann auch imm die Rede von „Windows Server“, es wird aber dennoch Windows 11 installiert.

Quelle: https://www.deskmodder.de/wiki/index.php?title=Windows_11_auch_ohne_TPM_und_Secure_Boot_installieren

Dennoch ist es schon vorgekommen, dass nach Installation des Upgrades irgendetwas nicht klappt und die Win11-Installation automatisiert rückgängig gemacht wird. Klappt auch das nicht, muss man auf das selbst angelegte Backup zurückgreifen.


Eine weitere interessante Lösung fand ich auf GitHubleider hat sie nicht immer funktioniert, während der oben genannte „Server“-Trick immer geklappt hat!

Auch hier wird zuerst das Installationsmedium erstellt: https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=2156295

 

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